Webmaster Site Admin
Anmeldedatum: 10.10.2006 Beiträge: 41
|
Verfasst am: 10.10.2006, 16:02 Titel: Aluminiumsulfat |
|
|
Eine der Hauptkriterien der RINGANA Philosophie ist der konsequente Verzicht auf künstliche Inhaltsstoffe, sowohl bei der Kosmetik, als auch bei der Nahrungsergänzungsmittelherstellung.
Dies ist auch daraus ersichtlich, dass sämtliche, von RINGANA verwendete Inhaltsstoffe, von Ökotest und anderen kritischen Institutionen positiv bewertet werden. Die einzige Ausnahme bildet das im Deo verwendete Aluminiumsulfat, welches manchmal als risikoreich für die Haut beurteilt wird. Diese negative Beurteilung rührt daher, dass verschiede Aluminium- und Zinksalze oft in sehr hohen Konzentrationen eingesetzt werden um das Schwitzen unter den Achselhöhlen zu unterbinden (Antitranspirant). Die als Öko- bzw. Bio- Antitranspirantien vermarkteten Deo-Kristalle z.B. bestehen zu hundert Prozent aus solchen Salzen.
Seit einiger Zeit sind Deo-Kristalle oder Mineral-Deos der Renner, besonders für Allergiker und Personen mit empfindlicher Haut. Ob sich die hohen Erwartungen in der Praxis erfüllen, hängt aber stark vom jeweiligen Herstellungsverfahren ab. Die durch geschickte Bildwerbung mit schroffen Gebirgen und klaren Seen erzeugte Vorstellung von unverfälschter Natur ist blanke Illusion. Zwar hat man früher den Alaun-Kristall in der Türkei und in Italien aus Alaunschiefer gebrochen, doch ist solch handwerkliche Gewinnung schon längst nicht mehr gewinnbringend und zeitgemäß. Alaun ist ein Doppelsalz aus Kalium- und Aluminiumsulfat, das sich theoretisch problemlos mit jedem Chemie-Baukasten zusammensetzen lässt. Werden beide Stoffe in Wasser gelöst und die Flüssigkeit übersättigt, kristallisiert sie mehr oder weniger aus. Größe und Struktur des Kristallwachstums werden unter anderem durch die Temperaturen und Prozessdauer beeinflusst. Als Faustregel kann gelten: je klarer der Kristall, desto aufwendiger seine Entstehung. Die vieleckigen Gebilde sammeln sich an Fäden, die man in die Bottiche mit der gesättigten Lösung taucht. Erst der abschließende Schliff macht die Kristalle gebrauchs- und verkaufsfertig.
Alle Deosteine werden auf derart triviale Weise gewonnen, meist in Übersee. Dort kommt es häufiger vor, dass man in großen Bleiwannen herumrührt und sich am Ende problematische Verunreinigungen in den Kristallen finden. Der ahnungslose Verbraucher merkt es erst dann, wenn seine Haut empfindlich reagiert. Werden billige Import-Alaune aus einfach kristallisiertem technischem Kalium-Aluminium-Alaun gefertigt, sind die lästigen Hautreaktionen durchaus mit denen von herkömmlichen Deos vergleichbar. Entzündungen der Schweißdrüsen kann niemand ausschließen.
Daraus wird ersichtlich, dass erstens die Reinheit des Alauns bzw. Aluminumsulfates ausschlaggebend ist, wie gut ein damit hergestelltes Deodorant verträglich ist und, noch viel entscheidender, die Einsatzkonzentration solcher Salze. Während die hochgelobten Natur-Deokristalle zu 100 % aus solchen Salzen zweifelhafter Reinheit und Herkunft bestehen, enthält der Ringana Deospray Minimaldosen von 5 Prozent Aluminiumsulfat in Pharmaqualität!
Dies ist gerade noch genug, um die schweißzersetzenden Bakterien in ihrer Vermehrung zu hindern. Diese geringe Konzentration hindert weder die Haut Schweiß abzusondern, noch führt es zu Veränderung der Hautoberfläche. Diese Störungen können jedoch sehr wohl bei hochkonzentrierten Produkten, wie handelsüblichen Antitranspirantien bzw. den Deo Kristallen mit Kalium-Aluminumsulfatkonzentration, bis zu 100% (!) auftreten.
Daher rührt auch die Beurteilung von Aluminiumsulfat als unerwünschter Kosmetikinhaltsstoff. Unseres Wissens nach ist RINGANA die einzige Firma, welche Aluminumsulfat in dieser geringen und physiologisch absolut unbedenklichen Konzentration als Deowirkstoff einsetzt. |
|