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Anmeldedatum: 10.10.2006 Beiträge: 41
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Verfasst am: 10.10.2006, 16:14 Titel: Hautveränderungen durch Mineralöle |
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Ein großer Teil der heute erhältlichen Kosmetikprodukte enthält Mineralöle in der einen oder anderen Form. Dazu gehören: Vaseline, Mineral oil, Paraffinöl, Petrolatum, Microcristallin wax, Montan wax etc.
Hinter dem unscheinbaren Wort Mineral verbergen sich Erdölprodukte. Paraffine werden oft in Kosmetika eingesetzt, weil sie billig sind und - als tote Substanz - lange halten. Sie verbinden sich mit dem Hauttalg zu einer hautfremden Substanz, verursachen Wärmestau, sogenannte Mallorcaakne, Allergien und sind äußerst umweltschädlich.
Der folgende Artikel ist die Zusammenfassung und Übersetzung eines Beitrags, welcher im Journal of the Society of Cosmetic Chemists – Letters to the editor erschienen ist.
David C. Steinberg (Tri-K Ind.) und Dr. Franco Burlando vom Institut für Pathologie der Universität Genoa, Italien, verglichen die Wirkung von Mineralöl (mineral oil USP; Sinclair-Arco) und Triglyceriden (Nesatol; L. Vevy) auf die Haut von schweizer Albinomäusen.
Die Testöle wurden 65 Tage lang auf den rasierten Rücken aufgetragen. Eine anschließende Untersuchung der Haut ergab bei den mit Triglyceriden behandelten Mäusen eine Malphigianschicht aus 2-3 Reihen gut differenzierter normaler Zellen mit nachweislichen Tonofibrillen.
Im Gegensatz dazu zeigten die histologischen Hautuntersuchungen der mit Mineralöl behandelten Mäuse Zeichen einer ausgeprägten Akanthose. Die Malphigianschicht wuchs auf 9-10 Reihen an und zeigte eine Auflösung der Tonofibrillen sowie einige Aspekte einer Dyskeratose.
Weitere kritische Studien:
· Butcher berichtet über Anzeichen von Akanthose und Parakeratose nach wiederholtem Mineralölauftrag.
· Burlando (1982) attestiert Mineralölen ein akantogene Wirkung.
· Maybach berichtete über chronische Dermatitis und Hyperpigmentation durch Petrolatum (Vaseline).
· Dunlap und Kollegen berichteten über Lipogranuloma und Myospherulosis durch Petrolatum. |
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